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73,6 Prozent aller deutschen Mandatsträger sind im Internet mit einer eigenen Website vertreten. 26,4 Prozent haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt und pflegen keinen Internetauftritt.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern sind enorm: So sind in NRW 95,5 Prozent mit eigener Website vertreten, im Saarland haben sich lediglich ein Fünftel für den eigenen Web-Auftritt entschieden.

Der Blick auf die Rangliste zeigt die Schwankungen zwischen den Landesparlamenten: In drei Bundesländern ist weniger als die Hälfte der Abgeordneten mit eigener Website vertreten, während sieben weitere Landesparlamente über 80 Prozent erreichen.

Auch der Vergleich der Neuen und Alten Bundesländer zeigt Unterschiede auf: So erachten die in den Alten Bundesländern regierenden Politiker die eigene Website als wichtigeres Instrument als die Abgeordneten in den Neuen Bundesländern. Ein Unterschied von 6,2 Prozent macht dies deutlich.

Der Einsatz von Web 2.0-Instrumenten ist deutschlandweit relativ gering: Schlusslicht ist hier Mecklenburg-Vorpommern. Zwar haben 50,7 Prozent der Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern eine eigene Website, aber nur lediglich 5,6 Prozent erreichten die zu erreichende Höchstpunktzahl.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Landesparlamenten sind nicht nur groß bei der Frage „Welcher Politiker besitzt eine eigene Website?“, sondern ebenso auffallend beim Einsatz von Web 2.0-Instrumenten.
Schneidet das Saarland beim Vorhandensein einer eigenen Website zwar am schlechtesten ab, so liegt das kleine Bundesland dennoch vorne bei der Implementierung von Web 2.0-Instrumenten. Zwar siegen die Abgeordneten aus dem Saarland. Allerdings erreichen auch sie als Erstplatzierte, lediglich 13,9 Prozent im Schnitt.
